|
CDU Lunestedt Aktuell April 2009
Partei diskutiert die Themen Einheitsgemeinde und Krippenplätze
Die aktuellen Themen Einheitsgemeinde, Windenergie, Krippenplätze sowie DSL-Breitbandanschlüsse in der Gemeinde waren für den Vorsitzenden Claas Götjen Grund genug, kurzfristig zu einer Mitgliederversammlung der Lunestedter CDU einzuladen, um diese Punkte ausführlich zu diskutieren.
Bei der schwerwiegenden Entscheidung, die Samtgemeinde Beverstedt in eine Einheitsgemeinde umzuwandeln, sei es für die CDU in Lunestedt sehr wichtig, dass die Bevölkerung die Entscheidung in deutlicher Mehrheit mitträgt und akzeptiert. Dem sicherlich noch vorhandenen Informationsbedürfnis werde demnächst in mehreren Veranstaltungen für die Bürger Rechnung getragen. Für die Einheitsgemeinde spreche neben der Tatsache, dass vor Ort kaum noch wichtige Entscheidungen getroffen werden, ganz besonders der erhebliche finanzielle Anreiz, der durch die Landesregierung in Aussicht gestellt wird. Allerdings sei das Geld allein nicht alles; wichtig sei auch, dass die Dorfgemeinschaft keinen Schaden nehme. Dass diese auf jeden Fall noch intakt sei, zeigten die von vielen Bürgern mitgetragenen Projekte „Turnhalle“ und „Dorphuus“. Trotz der in Aussicht gestellten Finanzmittel blieben für eine künftige Einheitsgemeinde noch Restschulden bestehen. Es werde erwartet und vorausgesetzt, dass ein tragfähiges Konzept entwickelt werde, nicht nur diese Restschulden abzubauen, sondern auch neue Schulden zu vermeiden. Denn es sei sehr fraglich, ob die bisher gezahlten „Bedarfszweisungen“ durch das Land Niedersachsen weiter fließen werden. Wichtig ist der Lunestedter CDU auch, dass besondere Interessen wie der Erhalt aller öffentlichen Einrichtungen (Schule, Kindergarten, Schwimmbad und Bürgerbüro) vertraglich geregelt werden. Unabhängig von der Entscheidung „Einheitsgemeinde ja oder nein“ gelte es, die Wirtschaftskraft der Region zu stärken. Das könne durch die Ausweisung von Gewerbegebieten mit Anreizen für Investoren, durch gute Verkehrsanbindung und auch durch Standortnachweise zum Bau von Anlagen für Windenergie erfolgen. Aber gerade diese „Windmühlen“ würden von nicht wenigen Bürgern mit gemischten Gefühlen gesehen. Auf jeden Fall sollten sie in genügendem Abstand zur Wohnbebauung erstellt werden. Nach den derzeit aktuellen Informationen kämen für Lunestedt ohnehin nur zwei ortsferne Standorte infrage. Zur Stärkung der Wirtschaftskraft sei ein „schneller“ Zugang zum Internet, also eine gute Breitbandversorgung für die Telekommunikation unerlässlich. Hier habe besonders die CDU Lunestedt auf den Bedarf hingewiesen und Forderungen gestellt, die nun erste Konsequenzen zeigten: Es gebe inzwischen Zusagen von der Telekom, den Vorwahlbereich 04748 in nächster Zeit mit Glasfaserkabeln auszustatten und damit eine Versorgung mit bis zu 16 Mbit/s zu ermöglichen. Die Nachfrage nach Krippenplätzen werde auch in Lunestedt immer größer. Da liege die Forderung nahe, im nächsten Jahr ein bedarfsgerechtes, ausreichendes Angebot zu realisieren. Es zeichne sich bereits jetzt ab: Selbst wenn die Einheitsgemeinde kommt, in Lunestedt gebe es auch in Zukunft viel zu tun.
|